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dbb jugend hessen

Ohne Jugend sieht es dunkel aus!

Düstere Aussichten? Die dbb jugend hessen steckt mitten in der Einkommensrunde für den Landesdienst und beteiligt sich aktiv an den Aktionen. Nächster und vorerst letzter verabredeter Verhandlungstermin in Wiesbaden ist der 2./3. März 2017.

 

Auch für die Beschäftigten des Landes Hessen läuft die Einkommensrunde 2017 für den Landesdienst – allerdings getrennt vom Rest der Republik, denn die Landesregierung ist nach wie vor der Meinung, im Alleingang ohne die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) wäre alles besser… So verhandeln Gewerkschaften und Landesregierung seit 27. Januar 2017 über einen neuen Tarifvertrag (TV-H). Auch die dbb jugend hessen ist gemeinsam mit den Fachgewerkschaften des dbb in vorderster Front mit dabei, um sich aktiv für die Belange der Jugend im öffentlichen Dienst einzusetzen! „Der öffentliche Dienst ist DER Stabilitätsfaktor in unserer Gesellschaft, komme was wolle. Diese Funktion kann er aber nur erfüllen, wenn die stetig hohe Leistungsfähigkeit auch durch entsprechende Anreize des Arbeitgebers unterstützt wird“, heißt es bei der dbb jugend hessen. „Bei den Stichworten ‚Demographische Überalterung in den Behörden‘ und ‚Kampf um die besten Köpfe‘ müssten Herrn Innenminister Peter Beuth eigentlich die Ohren klingeln. Aber weit gefehlt, wie die erste Verhandlungsrunde in Wiesbaden gezeigt hat. Dabei brauchen wir noch nicht mal Statistiken zu zitieren. Die Entwicklung der Überalterung und der nach Perspektive suchenden Menschen sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig – so auch in den Rathäusern und Finanzämtern, in den Klinken und bei den Lehrkräften, bei der Polizei oder auch den Mitarbeitern im Winter- und Straßendienst.“
Das Land Hessen müsse etwas tun, um den demographischen Entwicklungen entgegen zu treten, fordern die jungen Gewerkschafter in Hessen: „Wir sind auf geeigneten Nachwuchs angewiesen, denn ohne Jugend sieht es zukünftig im öffentlichen Dienst dunkel aus! Hier ist eine nachhaltige Personalpolitik gefragt, wir erteilen der just-in-time Einstellungspolitik der hessischen Landesregierung eine klare Absage. An oberster Stelle müssen die Beschäftigungsbedingungen attraktiver gestaltet werden. Dazu gehört, dass die zahllosen Überstunden abgebaut werden, der zunehmenden Arbeitsverdichtung entgegengewirkt wird und den Beschäftigten Wertschätzung entgegengebracht wird! Und das nicht in irgendwelchen Sonntagsreden, sondern in einer attraktiven Bezahlung, in angemessenem Erholungsanspruch und in Zukunftsperspektive für Auszubildende!“ Auch in Hessen lauten die Forderungen des dbb lauten unter anderem: Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent inkl. sozialer Komponente, stufengleiche Höhergruppierung, Erhöhung der Ausbildungsentgelte um 90 Euro, 30 Tage Urlaub, Übernahme aller Ausbildungskosten durch den Arbeitgeber, Übernahme aller Auszubildenden sowie die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des materiellen Gehalts der Tarifeinigung auf den Beamtenbereich. Ende

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Deutsche Justiz-Jugend

Die dbb jugend ist ganz schön bunt und vielfältig – genauso wie der öffentliche Dienst! t@cker stellt hier regelmäßig die Mitgliedsverbände der dbb jugend vor. Licht aus, Spot an für die Deutsche Justiz-Jugend (DJJ)!

Wen vertretet Ihr, wen organisiert Ihr?

Die Deutsche Justiz-Gewerkschaft (DJG) ist die größte Fachgewerkschaft im Bereich der Justiz. Wir vertreten alle Berufsgruppen von Tarifangestellten, Einstiegsamt 1 bis 3 und den höheren Dienst, zum Beispiel die Justizwachtmeister und Justizfachwirte, Rechtspfleger, Bewährungshelfer und Richter sowie Staatsanwälte. Wir haben für jede Berufsgruppe unseren eigenen Fachbereich, damit wir auch allen gerecht werden können. Gerade das ist das Schöne an der Deutschen Justiz-Gewerkschaft, wir sind ein großer Verband und verbinden alle. So kommt keiner zu kurz, und alle werden – gemeinsam – bestens vertreten.

Coolste Aktion, die Ihr je hattet?

Zu der coolsten Aktion zählen so einige. Allem voran konnten wir als Jugend bei der Tarifrunde 2015 den „Justiztag“ mitgestalten: Flächendeckend über die ganze Bundesrepublik haben verschiedene Landesverbände der Deutschen Justiz-Gewerkschaft zu Warnstreiks und Demonstration aufgerufen. Für einen Verband von unserer Größe war das eine super Leistung.

Was brennt Euch gerade so richtig auf den Nägeln?

Zunächst haben wir weiterhin – wie viele andere Beschäftigtenbereiche im öffentlichen Dienst – mit den befristeten Arbeitsverträgen nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zu kämpfen. Außerdem erreicht die Arbeitswelt 4.0 nun auch die Justiz. Neben der Einführung des elektronischen Rechtsverkehrs folgt die Einführung der elektronischen Akte. Gerade bei diesem Thema ist es toll, eine so große Gewerkschaftsfamilie zu haben, wir haben Einblicke in alle betroffenen Berufsfelder und versuchen, das Beste für unsere Kolleginnen und Kollegen zu erreichen. Ende

 
 
 
Aktion, Einsatz und gemeinsam Spaß haben: Die DJJ mit ihrer Bundesvorsitzenden Julia Konrad und deren Stellvertreter René Pellegrini setzt sich bundesweit für den gesamten Justiz-Nachwuchs in Deutschland ein.

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