Anzeige

dbb jugend bayern

Im Austausch mit der CSU-Fraktion

Im Austausch: dbbjb-Vize Dominik Lörzel, dbbjb-Chefin Lena Oelschlegel, trafen sich mit der stellvertretenden CSU-Fraktionsvorsitzenden Ingrid Heckner, MdL, und ihrem Nachfolger im Amt des Vorsitzenden des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes, Tobias Reiß (CSU), MdL (v.l.).

 

Beim ersten Austausch mit der neuen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CSU, MdL Ingrid Heckner, und ihrem Nachfolger im Amt des Vorsitzenden des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes, MdL Tobias Reiß (CSU), vertraten dbbjb-Chefin Lena Oelschlegel und ihr Kollege Dominik Lörzel die Anliegen der Jugend. Themen waren unter anderem die Ballungsraumzulage, Staatsbediensteten-Wohnungen und Gewalt gegen Beschäftigte. Die drängendsten Forderungen der dbbjb: Erhöhung und Ausweitung der Ballungsraumzulage und eine Aufstockung des Kontingents an Stadi-Wohnungen, vor allem in München. „Dies alles sind Maßnahmen, um den öffentlichen Dienst im Wettbewerb um junge, engagierte Nachwuchskräfte attraktiver zu machen“, betonte die dbbjb-Delegation. Hier zeigte sich der neue Ausschussvorsitzende aufgeschlossen: Um im Großraum München die Bewerberlage zu verbessern, müssten die Bedingungen hierfür auch weiter verbessert werden, sagte Tobias Reiß.
Für mehr Staatsbediensteten-Wohnungen wird bereits gesorgt: Bis 2020 werden über die staatliche Wohnungsbaugesellschaft Stadibau in München und Nürnberg über 1.000 neue Wohnungen auf den Weg gebracht. Im letzten Jahr konnten in Nürnberg 166 und in München 71 Wohnungen neu angeboten werden. 2017 rechnet man mit insgesamt 515 Wohnungen, die im Großraum Nürnberg und München zur Verfügung gestellt werden können. „Die Zahlen machen Hoffnung auf eine Verbesserung der aktuell angespannten Situation bei der Wohnungsfürsorgestelle“, sagten Oelschlegel und Lörzel. Derzeit seien etwa 200 Anträge auf eine Stadi-Wohnung beim Landesamt für Finanzen offen. Vor allem die jungen Kolleginnen und Kollegen, die nach ihrer Ausbildung oder ihrem Studium nach München versetzt werden, seien auf die Unterstützung des Staates durch die Bereitstellung von Wohnungen zu bezahlbaren Konditionen angewiesen. „Viele bekommen aus verwaltungstechnischen Gründen erst wenige Wochen vor der Versetzung Bescheid“, kritisierten die dbbjb-Vertreter. Ende

Seitenanfang

 

DSTG-Jugend

Bundesjugendtag steckt Kurs für
kommende Jahre ab

Die alte und neue DSTG-Bundesjugendleitung: Carolin Rau, Stefan Hüber, René Zuraw, Karin Woll, Patrick Butschkau, Norina Stanski, Stefanie Vogel und Sarah Schneider (v.l.).

 

Die DSTG-Jugend hat ihren Kurs für die kommenden vier Jahre abgesteckt. Unter dem Motto „Generation Y – Halten wir dem Druck stand?“ fand der 18. Bundesjugendtag der DSTG-Jugend vom 7. bis 9. Mai 2017 in Braunschweig statt. Die Delegierten der DSTG-Nachwuchsorganisation wählten eine neue Bundesjugendleitung, an deren Spitze als Bundesjugendleiter nun der Westfale Patrick Butschkau steht. Er und seine drei Stellvertreter wurden mit sehr hohen Stimmenzahlen gewählt. Anschließend stellte die DSTG-Jugend ihre jugendspezifischen Forderungen in einer öffentlichen Veranstaltung mit prominenten Gästen aus Politik, Verwaltung und Gewerkschaft dar. In einem Grußwort gratulierte der DSTG-Bundesvorsitzende Thomas Eigenthaler den Gewählten im Namen der gesamten DSTG-Familie und sicherte ihnen die uneingeschränkte Unterstützung des Dachverbandes zu. Großen Dank und Anerkennung sprach der DSTG-Chef denen aus, die aus der vorherigen Leitung ausschieden, allen voran die bisherige Bundesjugendleiterin Karin Woll aus dem Bezirksverband Düsseldorf. Die DSTG-Jugend sei ein wichtiger Partner für die Anliegen junger Kolleginnen und Kollegen in der Finanzverwaltung. Vor ihnen liege ein Berufsweg, bei dem gute Perspektiven in hohem Maße das Ergebnis gewerkschaftlichen Einsatzes sei. Die Politik rief er dazu auf, die Eingangsbesoldung der jungen Leute zu ändern, da sowohl A 6 im mittleren Dienst als auch A 9 im gehobenen Dienst nicht mehr zeitgemäß sei.
Grußworte sprachen auch der niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider sowie dbb jugend-Chefin Sandra Kothe. In einem Referat erläuterte Ingo Leven, Mitautor der aktuellen Shell-Jugendstudie, den als Motto gewählten Begriff der „Generation Y“. In der sich daran anschließenden politischen Podiumsdiskussion mit Vertretern der Fraktionen im Deutschen Bundestag ging es um spezifische jugendpolitische Positionen. Zu den Diskutanten gehörten die Bundestagsabgeordneten Dr. Carola Reimann (SPD), Uwe Feiler (CDU), Sven-Christian Kindler (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Axel Troost (DIE LINKE). Moderiert wurde die spannende Diskussion von Markus Klügel, Geschäftsführender Bildungsreferent der dbb jugend nrw. Die DSTG-Jugend stellte sich in Braunschweig nicht nur personell neu auf. Sie positionierte sie sich mit Anträgen und Entschließungen auch inhaltlich. Konsequent setzt sich der gewerkschaftliche Nachwuchs darin für eine zukunftsorientierte und nachhaltige Personalpolitik ein. Dominierendes Thema bleibt der demografische Wandel. Vor dem Hintergrund erheblicher Altersabgänge in der Finanzverwaltung muss aus Sicht der DSTG-Jugend das Augenmerk verstärkt auf die Nachwuchsgewinnung gerichtet werden. Ende

Seitenanfang

 

 

 

VDStra.-Jugend

Die dbb jugend ist ganz schön bunt und vielfältig – genauso wie der öffentliche Dienst!
t@cker stellt hier regelmäßig die Mitgliedsverbände der dbb jugend vor. Licht aus, Spot an für die VDStra.-Jugend!

Wen vertretet Ihr, wen organisiert Ihr?

Wir sind die Fachgewerkschaft für die Straßenwärter und alle, die mit der Straßenunterhaltung zu tun haben. 2007 haben wir daher auch unseren Namen VDStra. – Verband deutscher Straßenwärter umbenannt in VDStra. Fachgewerkschaft der Straßen- und Verkehrsbeschäftigten. Damit fühlen sich nicht nur Straßenwärter angesprochen, sondern auch Techniker, Bauwarte, Ingenieure, Straßenwärtermeister, Streckenwarte, Verwaltungsfachangestellte, Elektriker und Kfz- Mechatroniker.

Coolste Aktion, die Ihr je hattet?

Unsere Jugend wird nicht zentral gesteuert, sondern jeder Landesjugendleiter darf frei wählen, wie und was in Sachen Mitgliederwerbung und Betreuung gemacht wird. So gab es schon Dart- und Kicker-Turniere, Pizzaessen, Grillnachmittage und den äußerst beliebten „Straßenwärter-Fünfkampf“, um nur Einiges zu nennen. Zudem sind unsere Jugendlichen immer stark bei Streikaktionen während der Einkommensrunden vertreten, worauf wir sehr stolz sind. Zudem bemühen wir uns auch, an jeder Freisprechungsfeier teilzunehmen – in Bayern beispielsweise, wo die jungen Beschäftigten traditionell in Ledertracht erscheinen.

Was brennt Euch gerade so richtig auf den Nägeln?

Natürlich die Übernahme aller Azubis nach bestandener Abschlussprüfung – wir wollen sie regelmäßig und unbefristet – gerade junge Leute brauchen Sicherheit und Perspektiven, keine Kettenbefristungen. Es ist auch nicht unbedingt ein Attraktivitätsmerkmal für den öffentlichen Dienst, wenn er seinen Berufsstartern keine verbindliche Zusage für die Zukunft macht. Auch das Thema Infrastrukturgesellschaft treibt uns um: Hier will die Bundesregierung Autobahnen und Bundesfernstraßen integrieren und deren Instandhaltung und Bau zentral verwalten und steuern. Uns interessiert vor allem, welche Auswirkungen das auf die Beschäftigten haben wird. Ein weiterer Punkt, den wir kritisch beobachten, sind Privatisierungen und ÖPP (Öffentlich-Private Partnerschaften) im Straßenwesen, zum Beispiel durch die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen. Die Bundesfernstraßen sind aus unserer Sicht essenzieller Bestandteil der deutschen Verkehrsinfrastruktur und müssen uneingeschränkt und unveränderbar in der öffentlichen Hand bleiben. Die Möglichkeit, für bestimmte Entwicklungsmaßnahmen öffentlich-private Partnerschaften zu nutzen, kann unserer Meinung nach nur in Einzelfällen in Betracht kommen – die Erfahrung hat uns ja gelehrt, dass privat vor Staat eben nicht immer gleich billiger und besser ist. Ende

 
Bahn frei: Die Straßen- und Verkehrsbeschäftigten, organisiert im VDStra., machen Deutschlands Straßen sicher. Sebastian Horst aus Koblenz ist stellvertretender VDStra.-Bundesjugendleiter.
 
 
 
Starker Auftritt: Bei Streik- und Demoaktionen ist auch die VDStra.-Jugend stets vertreten – hier zum Beispiel Patrick Pilat, Landesjugendleiter Berlin/Brandenburg, mit dbb jugend-Chefin Sandra Kothe und dbb-Verhandlungsführer Willi Russ im Februar 2017 in Potsdam. Auch Spiel und Spaß in der Freizeit kommen nicht zu kurz – regelmäßig gibt’s Kicker-Turniere und andere gemeinsame Aktivitäten.

Seitenanfang

 

Logo? Neu.

Die Online-Abstimmung ist entschieden: Die GdS-Jugend führt künftig ein neues Logo. Zum Ende des Jahres 2016 hatte die Bundesjugendleitung dazu aufgerufen, im Rahmen einer Online-Abstimmung zwischen zwei Entwürfen zu entscheiden. In Auswertung des engen Abstimmungsergebnisses konnte sich das neue Logo durchsetzen und wird nunmehr bei allen Neubestellungen von Werbematerialien genutzt. Logo. Ende

Seitenanfang

 

tacker abonnieren

Seitenanfang