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Kreatives Schreiben mit dem Bundeswettbewerb für junge Lyrik

lyrix – oder Wir reißen die Wand ein, die wir nie gemauert haben

„Wir reißen die Wand ein, die wir nie gemauert haben“: So beginnt ein Gemeinschaftsgedicht der lyrix-Preisträger 2015. lyrix ist der Bundeswettbewerb für junge Lyrik, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Bei lyrix können Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren jeden Monat online Gedichte zu wechselnden Themen einsenden. Als Inspiration für das eigene Schreiben dienen je ein zeitgenössisches Gedicht sowie ein Museumsexponat. Aus allen Einsendungen werden jeden Monat fünf Monatsgewinner ausgewählt, aus allen Monatsgewinnerinnen zwölf Jahresgewinner, auf die eine literarische lyrix-Reise nach Berlin wartet.

Die Berlinreise, als Preis für die zwölf Jahresgewinner, ist einer der Höhepunkte bei lyrix. Auf ihr findet die alljährliche Preisverleihungen statt, dort treffen junge Nachwuchslyriker aufeinander und nehmen gemeinsam an einem literarischen Rahmenprogramm teil: Sprechtraining im Deutschlandradio, Performance-Workshop, Schreibwerkstatt im Literarischen Colloquium Berlin, Lesungen rund um das Berliner poesiefestival und vieles mehr. Eine intensive Zeit, die Laura Bärtle, lyrix-Preisträgerin 2015, so zusammenfasst: „Wir tauschen uns über das Schreiben an sich, den Prozess aus, über das wo und wann und wie.“

In Szene gesetzt: Cover der aktuellen lyrix-Anthologie, designt von Susann Stefanizen.

lyrix setzt sich in Szene

Jedes Jahr gibt lyrix eine Anthologie mit den Gedichten der Preisträger, weiteren Wettbewerbseinsendungen und Eindrücken der Teilnehmer und der begleitenden Autoren heraus. Im vergangenen Jahr bekam die Anthologie ein neues Kleid. Wer Interesse hat, einen Eindruck gewinnen oder die Poesie zwischen den Zeilen auf sich wirken lassen möchte, kann die Anthologie kostenfrei bei lyrix bestellen.

lyrix geht raus

Neben dem laufenden Wettbewerb organisiert lyrix regelmäßig Schreibwerkstätten, auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig, auf der Preisträgerreise in Berlin, als Sonderprojekte oder im Rahmen der monatlich stattfindenden Museumskooperationen. Seit 2011 arbeitet lyrix mit dem Deutschen Museumsbund zusammen und besucht jedes Jahr zwölf namhafte Museen. Angelehnt an das aktuelle Monatsthema, zu dem jedes Partnermuseum ein passendes Exponat aussucht, findet im Museum eine Schreibwerkstatt mit einer professionellen Lyrikerin/einem professionellen Lyriker für Jugendliche aus der Region statt. So begegnen die Schüler nicht nur aktueller Literatur, sondern auch ihren Verfassern.

Alte Hasen und grüne Tomaten

Zusammen mit der jungen Lyrikszene möchte lyrix Nachwuchs-Lyrikern einen Weg in die Netzwerke der Profi-Dichter bahnen. Lesungen bilden eine Plattform für die Anbindung an Netzwerke junger Lyrik wie das Treffen Junger Autoren, Babelsprech oder open mike. „Es ist spannend, die Szene kennenzulernen: Jeder ist mit jedem vernetzt. Es ist nicht so, dass man seinen Text alleine im Kämmerchen schreibt,“ sagt Aaron Schmidt-Riese, lyrix-Preisträger 2015. lyrix liest deshalb überall dort, wo junge Lyrik einen Ort hat, etwa auf der Langen Leipziger Lesenacht in der Moritzbastei, im Rahmen des Berliner poesiefestivals oder zusammen mit unabhängigen Lesereihen in ganz Deutschland. Ende

 

   
         
Schreibwerkstatt im Literarischen Colloquium Berlin (LCB) mit Anja Kampmann auf der lyrix-Preisträgerreise 2016.   Gemeinsame Lesung mit Kabeljau & Dorsch in der Berliner Bar „Gelegenheiten“.   Moritz Schlenstedt, lyrix-Preisträger 2015, liest auf der offiziellen lyrix-Preisverleihung in Berlin.
         
    Kontakt:
bundeswettbewerb-lyrix.de
facebook.de/lyrix.wettbewerb
hallo@bw-lyrix.de
         
lyrix-Schreibwerkstatt mit dem „alten lyrix-Hasen“ Martin Piekar.   lyrix Schreibwerkstatt mit Georg Bydlinski im Rheinischen Landesmuseum Trier.    

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